KKT 2003

Donnerstag, 9. Oktober 2003
20 Uhr
Bocksaal Leutkirch

Helmut Schleich: „Das Auge isst man mit“

Man ist wie man isst und das Auge isst mit. So heißt es. Aber was kann man heute schon noch essen? Wer Tiere liebt, isst kein Fleisch. Was ist mit dem, der Tiere hasst? Was hat der Braten, was der Brei nicht hat? Wird die Gabel eines Tages das Messer vom Tisch verdrängen? Warum tun wir keine Mayonaise in den Kaffee? Können tranige Fischeier wirklich Kaviar sein? Fühlt man sich in der Firma daheim, wenn in der Kantine bedient wird? Ist Fisch zum Frühstück global? Ist die Entschlackungskur die Buße unserer Tage? Alles Fragen, die zeigen: Essen ist mehr als essen. Essen ist das Thema des neuen Soloprogramms von Helmut Schleich. Nach seinem ersten Wurf „Brauereifrei – der Rausch packt aus“ – von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert – wendet sich der Münchener Kabarettist nun dem Kosmos von Kochen, Nahrung und Genießen zu. Zu Wort kommen auch jene, die uns bisher redlich nährten und dabei schwiegen: Die Speisen selbst. Sie sind es, die in unser Innerstes blicken, wenn sie zwischen Kochtopf und Kläranlage ihren großen Auftritt haben. Mahlzeit!

www.helmut-schleich.de


Freitag, 10. Oktober 2003
20 Uhr
Bocksaal Leutkirch

Philipp Weber: „Herzattacke“

Geht der Trend zur Teilzeitliebe? Wie gestaltet man eine Beziehungen standortfreundlich? Leidet Klaus an Phantommenstruationen? Wie kommt das Kondom in den CD- Player? Ist Gott Feministin? Bekommen schwarze Witwer Vaterschaftsurlaub? Wie täuscht man eine Erektion vor? Warum reden die Leute soviel über Sex? Und vor allem… wo bleibt eigentlich Ulla? Diesen und vielen anderen weltbewegenden Fragen spürt der Jungkabarettist Philipp Weber in seinem aktuellen und vielfach überarbeiteten Programm „Herzattacke“ nach. Von einem Fensterbrett eines Hochhauses aus führt er dabei das Publikum „gleichzeitig nachdenklich, ironisch- spöttisch und witzig“ (Neckarchronik) immer tiefer in das wilde Absurdistan zwischenmenschlicher Gefühlsregungen.
Philipp Weber sammelte seine erste Bühnenerfahrung im Tübinger Studentenkabarett und wagte sich im Frühjahr 2001 erstmalig mit „Herzattacke“ in die regionale Kleinkunstszene. Mittlerweile ist er Preisträger des Bielefelder Kabarett- Preises, „Gipfelstürmer“ des Hamburger Kabarettfestivals und stolzer Gewinner des Passauer Scharfrichterbeils 2002.

www.weberphilipp.de


Samstag, 11. Oktober 2003
15 Uhr
Bocksaal Leutkirch

Stephan Schlenker: Hoppla! Dido, der Clown!

Clownstheater für Kinder und Familien. Der Exilschwabe aus Österreich hat sich als Clown Dido in die Herzen vieler Kinder gespielt. Er ist kein Clown, der weit weg auf einer Bühne oder in der Manege steht, sondern ein Clown „zum Anfassen“ mit einem ganz direkten Draht zu den Kindern.

www.clowns.cd


Samstag, 11. Oktober 2003
20 Uhr
Bocksaal Leutkirch

Peter Spielbauer: „Schlaschla-das Programm“

Philosokomisches Solo über Liebe, über Einstein und über das Wichtigste im Leben. Viel Kunst, sehr lustig. „Wo eine Tür ist, lohnt sich die Mauer.“ Peter Spielbauer – Philosokomiker, Konstrukteur satirischer Objekte, Schöpfer innovativer Gedankengänge – produziert ungewöhnliche Texte mit eigenartigen Bewegungen in seltsamen Requisiten.

www.spielbauer.net


Sonntag, 12. Oktober 2004
20 Uhr
Bocksaal Leutkirch

Ernst & Heinrich: „Dieses & Jenes“

Was machen Ernst und Heinrich: Comedy? Liederabend? Kabarett? Melodien? Parodien? Die Mischung macht’s! Mit einem exotischen Sammelsurium von Instrumenten werden eigene, aber auch schöne Lieder live gespielt und gesungen. Dazu gibt es Szenen, Skteche und kuriose Moderationen unter dem Oberbegriff: Humor bzw. gehobener Schwachsinn mit Tiefgang. Schwäbisch ist die Amtssprache – aber wie sich gezeigt hat, versteht auch der interessierte Nicht-Schwabe das Dargebrachte. Hochdeutsch ist erste Fremdsprache, Englisch Wahlfach – eben international.

www.ernstundheinrich.de

Musikkabarett & Comedy: es ist einiges geboten in Leutkirch!